Damensitzung 2025

Freitag 03/01/2025 ab 19:11 Uhr

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Kartenvorverkauf (33 €) :

Tel. 0032 80/226378

Damensitzung  Fr. 05/01/2024

Herrensitzung  Sa. 06/01/2024

THEATER 2023: Jesangsvereinsball udder RAMBA-ZAMBA

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Kirmesmontag 14. August 2023

Fotogalerie Teil 1

Fotogalerie Teil 2

Prinz Johann I. startet Session mit „Klaaf on dans“

„Ball mit Klaaf on dans“ hieß es am Karnevalssamstag in der Ourgrundia-Halle in Mackenbach, wo eine der letzten närrischen Hoheiten der Session im Rahmen eines stimmungsvollen Abends proklamiert wurde.

Pünktlich um 20.11 Uhr startete das Programm. Zunächst stand der Tanz von 22 Kids aus dem Ourgrund auf dem Programm, die auf der Bühne zeigten, dass sie den „Großen“ in nichts nachstehen. Nach der tänzerischen Unterhaltung folgten drei Sketche, die der Junggesellenverein vorbereitet hatte und bei denen kein Auge trocken blieb. Humorvoll ging es weiter mit Büttenredner Peter Peetz.


Nach seiner Rede war der Moment der närrischen Machtübernahme gekommen: Für Prinz Peter II. (Krings) und seine Pagen Aline und Vanessa hieß es Abschied nehmen.

Ein kleiner Trost: Das Amt bleibt in der Familie, denn Johann I. folgt seinem Bruder als Prinz. Ihm zur Seite stehen die Pagen Marie und Louisa. Die drei wurden von den Jecken in Mackenbach begeistert gefeiert und selbstverständlich legten die Ourgrunder Tanzbärchen zu ihren Ehren sofort eine flotte Sohle aufs Parkett.


Gleich im Anschluss konnte Johann I. sich über hoheitlichen Besuch freuen. Aus Schönberg war Darinka I. mit ihrem gesamten Hofstaat nach Mackenbach gekommen, um mit dem neuen Kollegen einige Stunden zu feiern. Auch sie hatte ihre Garde mitgebracht, sodass es noch einen Tanz zu sehen gab, bevor das Publikum getreu dem Motto des Abends „Klaaf on danz“ selbst noch die Gelegenheit hatte, das Tanzbein zu schwingen und in gemütlicher Runde zusammen zu feiern. Zuvor hatte aber der Elferrat noch mit einem überaus unterhaltsamen Auftritt für einen gelungenen Schlusspunkt unter das Programm gesorgt.

Damen- und Herrensitzung 2023

Nach zweijähriger Zwangspause durften die VoG Ourgrundia und Edgar Andres, alias „Ne bonte Pitter“ am Wochenende endliche wieder feierfreudige Gäste zur Damen- und zur Herrensitzung in Mackenbach willkommen heißen. Der Saal Ourgrundia wurde wie gewohnt zu einem Mekka des rheinischen Frohsinns, in
dem sich namhafte Showgrößen regelrecht die Klinke in die Hand gaben.

von Gerd Hennen

Für einen zünftigen Start in den Sitzungskarneval im Süden Ostbelgiens sorgten die Damen der Mackenbacher Damensitzung am Freitagabend. Ab 19.11 Uhr verwandelten knapp 300 „jecke Damen“ die Ourgrundia-Halle in einen Hexenkessel. Ähnlich wie bei den Männern hatte Edgar Andres ein Programm der Spitzenklasse zusammengestellt. Neben dem Eisbrecher Peter Löhmann, der Kreuzung eines Schweizers mit einem Stachelschwein, sorgten „Botz und Bötzje“ und vor allem Putzfrau Achnes Kasulke für Zwerchfellschmerzen. Der ehemalige „Räuber“-Frontman Torben Klein ließ die Ourgrundia-Halle im Anschluss mit „Kölsche Songs zum lauten Mitsingen“ erbeben, bevor Dave Davies als „WC-Mann Motombo“ therapeutische Einblicke in seine Arbeit gewährte. Ein Augenschmaus für die Damen stellte indes die Kölsch-Boy-Group „Jeck Street Boys“ dar. Mit ihren Hits und den unverwechselbaren Tanzmoves sorgte das Trio bei den Damen für Kreisch-Orkane und Ekstase-Zustände, bevor die „Country & Pop op Kölsch“-Band
„Salooon“ die Närrinnen zum „Danz met mir“ aufforderte. Das Herrenballett „Katzem“ präsentierte einen choreografischen Farbtupfer der Meisterklasse und überzeugte mit Grazie und Körperspannung in Perfektion, bevor „Heimatjeföhl“ schließlich für den musikalischen Garaus bei den Damen sorgte. Trotz des erstklassigen und hochkarätigen Programms blieb die Besucherzahl mit knapp 300 Damen deutlich hinter den Erwartungen der Veranstalter zurück. „Wir kalkulieren sehr eng und feilschen bei den Künstlern enorm. Um diese Qualität und Quantität zu wahren, müssen unsere Sitzungen nach Möglichkeit ausverkauft sein. Das erwies sich in diesem Jahr bei den Damen als eine Schwierigkeit. Wir hoff en, dass sich die Feierfreudebei den Damen langsam wieder einstellen wird, damit wir im kommendenJahr wieder in einer vollen Hütte abfeiern können“, erklärte Edgar Andres.

Die „Herren der Schöpfung“ versammelten sich am Samstagvormittag gegen 11.11 Uhr zur besten Frühschoppenzeit um eine wahre Lachmuskelstrapaze über sich ergehen zu lassen. Edgar Andres nutzte erneut seine „Connections“ beim „Stammtisch Kölner Karnevalisten“, um wahre Karnevalsgrößen „in die ostbelgische Provinz“ zu locken. „Wir genießen in der Szene einen exzellenten Ruf, denn selbst in den bekannten Hochburgen Kölns und Düsseldorfs ist die Disziplin des Publikums bei Redevorträgen eine absolute Katastrophe. Unsere ostbelgischen Damen und Männer haben jedoch das Gespür für guten Wortwitz und hören auch noch dem sechsten Redne raufmerksam zu. Das ist in der Szene eine absolute Seltenheit, so dass auch viele Kollegen immer wieder gerne einen Abstecher zu uns in die Provinz machen“, erklärte Edgar Andres, der sein treues Publikum sogleich mit einem Witze-Allerlei für einen viereinhalbstündigen Klamauk-Marathon aufwärmte.


Willi und Ernst hatten wahnsinnigen Spaß auf der Bühne


Als perfekte Eisbrecher bei den Herren fungierte das „Geriatrie-Duo“ Willi und Ernst, das den Saal mit Nonsens am Laufenden Band in ein ostbelgisches „Ally Pally“ verwandelte. Ernst alias Markus Kirschbaum improvisierte immer wieder in bester Stand-up-Comedy-Manier und brachte mitunter seinen Partner Willi alias Dirk Zimmer förmlich aus dem Konzept und hart an die Grenze des Lachkrampfes. Dieser wandte sich denn auch an Edgar Andres mit der Frage: „Wenn die Künstler auf der Bühne noch mehr Spaß haben als das Publikum, kriegen wir dann trotzdem Kohle?“ Und diese Spielfreude spürten auch die „Männers“, die ihre „Alten Kameraden“ erst nach mehreren Zugaben von der Bühne entließen. „Es wird mit Sicherheit nicht erneut zehn Jahre dauern, bis wir hier zu Euch in den Hexenkessel zurückkehren“, versprach das Koblenzer Duo einmütig.
Dass die Schweiz auch Comedy vom Feinsten aufbieten kann, bewies im Anschluss Peter Löhmann. „Als echter Schweizer in der Bärenschweiz“ zog er alle Register seines Könnens und entführte die Herrenrunde in die „Wilden1980er“. Ob Sesamstraße, „Leckmuscheln“, „Bravo-Starschnitte“ oder dem ersten „Brausepulver-Kuss“, Löhmann wusste mit Wortwitz und Slapstick vollends zu überzeugen und verwandelte den Saal zwischenzeitlich in einen großen, lautstarken Fischer-Chor, der bewährte Ballermann-Hymnen von„Ich bin solo“ bis hin zu „Layla“ grölte.
Für eine Rückkehr zu „Zucht und Ordnung“ sorgte im Anschluss Reiner Roos, der närrische Kommissar aus der deutschen Eifel. Mit Anekdoten aus demharten Beamtenleben wusste der Redner aus der Vulkaneifel zu begeistern, bevor mit „Botz un Bötzje“ ein Zwiegespräch der Meisterklasse folgte. Rainer Krewinkel und Hans-Dieter Hahn-Möseler gehören im Rheinland seit Jahrenbereits zur absoluten Crème de la Crème der Rednerszene und wussten auch in Mackenbach vollends zu überzeugen. Mit Charme, Klamauk und einer gehörigen Portion an „Neckerei“ wurde das Duo zu einem geballten Angriff auf die Lachmuskeln.
Als weiterer Höhepunkte der Herrensitzung 2023 erwies sich der Kölner Comedian Dave Davies in seiner Paraderolle des „Toilettenmannes Motombo“. „Wenn ihr den Braunen fordert, dann liefert er auch“, so Motombo, der sich vor allem über die Wehleidigkeit seiner „schwachpigmentierten Mitmenschen“ äußerte. „Ihr habt echt geile Schlaglöcher hier in Ostbelgien, da kommen bei mir Heimatgefühle auf“, witzelte derVollblutkomiker und erteilte als neuer AfD-Vorsitzender (Afrikaner fürDeutschland) der rechten Szene eine klare Absage: „Auch im Osten dreht nicht nur der Joghurt rechts rum!“, eine Aussage, die Edgar Andres spontan zu einer Äußerung verleitete: „Wir brauchen keine Hetzer und Populisten, die sich auf ihrem heimischen Sofa hinter Nicknames verstecken und die Gesellschaft spalten. Hier in der Männerrunde verstehen wir uns.“


„Motombo“ schlüpfte in ein Bananenkostüm


„Motombo“ war für jeden Spaß zu haben und schlüpfte selbst in ein Bananen-Kostüm - „das glaubt mir in Köln niemand!“ Nichtsdestotrotz hielt Dave Davies den Besuchern einen „Lebensfreude-Spiegel“ vor. Als Dank stimmten die über 500 Männer live über Handy lautstark ein Geburtstagsständchen für „Motombos“ Tochter Awa ein.
Für ein wahrlich fetziges choreografisches Intermezzo sorgte im Anschlussdie „Fauth Dance Company“ mit einer tollen Kompilation an alten und neuen „Kölschen Hits“, bevor der bestbekannte „Feuerwehrmann Kresse“ in Rollerskates und Feuerwehrschlauch die Bühne erstürmte und mit seinem trockenen aber nicht minder deftigem Humor eine finale Lachmuskel-Salve abfeuerte. Für den lokalen Charakter sorgten indes die „Showdancers“ aus Büllingen, die in perfekter Choreografie zu begeistern wussten und die Bühne für das Duo „Heimatgefühl“ und dem „Finale Grandiose“ ebneten.
Mit Kölsche Tön in Dur und Moll legte das Duo ein letztes Mal den musikalischen Riemen auf die Orgel, beziehungsweise den „Quetschbeutel“,und ließ den „Bärentempel“ in seinen Grundfesten erschüttern. Ein gelungenes Sitzungsduo, das Vorfreude auf die Ausgabe 2024 weckt. Der Vorverkauf startet am 22. Januar um 10 Uhr (Tel. 080/22 63 78). „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, so Edgar Andres, der auf die große Nachfrage hinweist.